• In der Kindheit Wissen erlernen,
  • ist wie eingravieren in einen Stein.
Imam Ali

Kindermund aus dem Käferhaus

Ich will euch was erzählen

Leserbrief von Familie Mühl/Kretschmar

Liebe Frau Bürkner, lieber Herr Göpel, liebes Team des Käferhauses,

im Juni 2023 wechselte unsere Tochter Pauline aus einer Kita, die sie zuvor 4,5 Jahre besucht hatte, zu Ihnen ins Käferhaus. Für uns stand fest: Ein Wechsel im Vorschuljahr!? Das würde nicht leicht werden. Da wir allerdings mit dem runderneuerten Konzept, der Kita-Leitung und der personellen Situation in der alten Einrichtung so unzufrieden waren, dass wir ein Verbleiben in dieser nicht mehr mit unserem Gewissen vereinbaren konnten, freuten wir uns umso mehr, als wir eine Einladung zum „Vorstellungsgespräch“ bei Herrn Göpel erhielten. Einfühlsam, offen und fachkundig stellte man uns die Kita und deren Konzept vor. Es wurde aber auch kritisch beleuchtet, was so ein großer Schritt so kurz vor der Einschulung bedeuten könnte.

Am 1. Juni war es dann soweit! Pauline besuchte das erste Mal ihre neue Kita. Einen passenderen Einstieg hätte es für sie nicht geben können, da sie schon nach kurzer Aufwärmphase begeistert verschiedene Angebote des Festes zum Kindertag genoss. So lernte sie in ungezwungener Atmosphäre das schöne Außengelände, Teile des Gebäudes und auch ein paar andere Kinder und auch schon die neue Leitung kennen.

Die „Eingewöhnung“ verlief sehr harmonisch. Anfängliche Zweifel und Ängste waren schon schnell ausgeräumt. Gemeinsam mit ihrem Papa konnte Pauline den ersten Tag in ihrer neuen Gruppe, den Adlerküken, verbringen. Dort gab es ein erstes Kennenlernen mit kleinen Spielen und viele Annäherungsversuche der anderen Kinder. Bereits nach der ersten Woche, die viel im Freien (Ausflüge in den Park und Wald) stattfand, fühlte sich unsere Tochter so wohl, dass wir sie ihre vollen 8 Stunden in die Hände der neuen Bezugspersonen geben konnten. Wir danken Veronika und Norman sehr, wie liebevoll, empathisch und selbstverständlich Pauline zum neuen Teil der fest bestehenden Gruppe wurde.

In einem ersten Elternabend lernten wir auch die anderen Eltern und die aktuellen Themen der Adlerküken kennen. Es wurde sehr anschaulich dargestellt, wie das letzte Jahr vor der Einschulung verlaufen sollte. Wir waren es zuletzt aus der alten Einrichtung leider nicht mehr gewohnt, aber es wurde auf Augenhöhe mit den Eltern diskutiert, Herangehensweisen und Pläne erläutert und Fragen sachlich und kritisch beantwortet. Wir waren überrascht, wie viele Aktivitäten, Ausflüge und schulvorbereitende Maßnahmen durchdacht, geplant und Schritt für Schritt immer im Austausch mit den Kindern und Eltern in kurzer Zeit zur Umsetzung kamen.

Wir freuen uns riesig, den großen Schritt gemeinsam mit unserer Tochter gegangen zu sein, denn unser Mut wurde belohnt, unsere Zweifel wurden vom tollen Team im Käferhaus, insbesondere natürlich von der Leitung und den zwei BezugserzieherInnen in kürzester Zeit aufgelöst. Und unsere Tochter dankt es uns fast täglich mit strahlenden Augen, vielen spannenden Berichten aus der Gruppe und einem selbstbewussten Auftreten, so dass wir schon in wenigen Monaten das Käferhaus mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen werden und es trotz der kurzen Zeit, die wir Teil dieser Einrichtung waren, immer in bester Erinnerung behalten.

Danke für ALLES sagen Susanne Mühl und Andreas Kretzschmar mit Pauline

Leserbrief von Familie Schwager/Schlöffel

Familie Schwager/ Schlöffel

Als im März 2023 der Anruf kam, der uns für beide Kinder im Käferhaus einen Platz anbot, konnten wir unser Glück kaum fassen. Beide Kinder würden in unsere Wunschkita gehen dürfen – für uns wie ein Sechser im (Kita-)Lotto.

Hedwig startete Mitte August. Endlich war sie ein Kindergartenkind und das Eingewöhnungsrodeo konnte beginnen. Die erste Woche lief fantastisch: Alles war neu und aufregend, es gab so viel zu entdecken. Den Garten eroberte sie sich direkt ganz alleine. Mit Anja und Monica hat sie sich gleich verstanden und der Kontakt zu den anderen Kindern kam nach und nach. Die Spatzengruppe war im Aufbau und noch nicht viele Kinder da. Das war super zum Ankommen. Die gestaffelte Eingewöhnung (es haben wöchentlich 1-2 Kinder jeweils am Montag und am Mittwoch neu angefangen) funktionierte prima. Ende der ersten Woche aß Hedwig bereits mit und versuchte sich am Mittagsschlaf, um nachmittags in der Kita weiterspielen zu können. In Woche zwei kam der zu erwartende Einbruch. Doch mit Monicas Hilfe und der Ablenkung durch diverse Hühner, Kinder, Kletterbäume und Spielgeräte haben wir auch das geschafft. Richtig gefunkt hat es schließlich in Woche drei, als ihre inzwischen beste Kita-Freundin dazu kam. Anfang der vierten Woche hat der Papa sie in die Kita gebracht und plötzlich war alles ganz einfach: die aus der Tagespflegezeit gewohnte Routine war wieder hergestellt und Hedi ist ein glücklicher Teil der Spatzenschar.

Carls Eingewöhnung in der Katzengruppe begann in der kurzen Woche Anfang Oktober und wurde herbstlich-holprig. Die ersten drei Tage liefen dank Inga, der Katzen-Burg, die es zu erobern galt sowie ausgiebigem Planschen im Waschraum (für Carl ein Highlight) super. Woche zwei war aufgrund eines leichten Infekts bei Carl ebenfalls kurz, lief aber weiterhin gut – er durfte zu seiner großen Freude bereits mit- und vor allem selber essen. Der Garten wurde erobert, er bezirzte auch schon die Erzieher*innen der anderen Gruppen und wäre beinahe mit den Hasen davon gehoppelt. Dann wurde Inga krank und in Woche drei übernahm Berit, mit der Carl sich ebenfalls gut verstand. Er bleib weiterhin bis zum Mittagessen, tat sich aber zunehmend schwerer, sodass wir in Woche vier etwas Fahrt rausnahmen. Am letzten Tag vor unserem Urlaub schlief Carl das erste Mal in der Krippe. Als er eine Woche später zurück in die Katzengruppe kam, waren sowohl Inga als auch Berit krank und Fabi übernahm den Staffelstab. Es klappte wunderbar. Carl blieb direkt bis zur Vesper und freundete sich auch gleich mit dem neuen Praktikanten Lenny an. Am Ende der Woche wollte er von sich aus auf Fabis Arm und winkte dem Papa tschüß. Die Eingewöhnung war offiziell abgeschlossen. Vielleicht dauerte sie aufgrund der typisch herbstlichen Krankheitswelle etwas länger als gedacht, wurde aber allzeit einfühlsam, liebevoll und individuell begleitet.

Fazit: Beide Kinder fühlen sich wohl (Hedi will teilweise auch am Wochenende in die Kita ...) und wir bringen sie (außer natürlich am Wochenende) sehr gerne ins Käferhaus, weil wir wissen, dass sie dort gut aufgehoben sind. Ein gutes Gefühl. Vielen Dank dafür!

Familie Schwager/ Schlöffel

Leserbrief Familie Kaatz

Ein wundervoller Ort für Kind und Eltern! Nachdem mein Sohn große Probleme hatte sich bei einer Tagesmutti einzugewöhnen, sind wir ins Käferhaus gekommen und hier war an Trennungsschmerz kaum mehr zu denken. Die Atmosphäre des Käferhauses ist so warm und persönlich, die ErzieherInnen sehr liebevoll und die Alltagsangebote super vielseitig. Unser Sohn ist von Anfang an unglaublich gern in das Käferhaus gegangen. Umso schlimmer war unser Abschied nach nur knapp über einem Jahr. Wir sind aus beruflichen Gründen aus Leipzig weggezogen, doch überlegten schnell wieder zurückzukommen. Unser Sohn vermisste das Käferhaus, wir Eltern vermissten das Käferhaus! Bevor wir unser Vorhaben des Rückzugs konkretisierten, war uns wichtig zu wissen, ob wir für unseren Sohn wieder einen Platz im Käferhaus bekommen können. Tatsächlich erhielten wir eine Zusage und waren über glücklich. Unser Entschluss zurück nach Leipzig zuziehen stand nun endgültig fest und wurde schnell Realität. Unser Sohn war die Tage und Wochen vor der Eingewöhnung sehr vorfreudig und schaute sich unglaublich gern sein altes Krippen- Portfolio aus der Zeit im Käferhaus an. Als er endlich seinen ersten Tag hatte, wurde er von den ErzieherInnen wieder sehr sehr herzlich empfangen und fürsorglich in den „neuen alten“ Kita-Alltag begleitet. Wir wissen unseren Sohn in besten Händen und auch die mittlerweile geborene kleine Schwester freut sich jetzt schon auf ihren Start als kleiner Käfer!
Familie Kaatz