• In der Kindheit Wissen erlernen,
  • ist wie eingravieren in einen Stein.
Imam Ali

Kindermund aus dem Käferhaus

Ich will euch was erzählen

Familie Scholz

Unsere Zeit im Käferhaus – eine Familiengeschichte mit vier Kapiteln (und ganz vielen Erinnerungen)

Als Eltern von vier Kindern blicken wir heute auf viele Jahre im Käferhaus zurück – genauer gesagt auf beeindruckende 13 Jahre voller Geschichten, Erfahrungen und unvergesslicher Momente. Wer hätte gedacht, dass aus einem Kita-Start eine halbe Familienära wird?

Den Anfang machte unser erstes Kind Arnold im Jahr 2013. Nach drei Jahren bei einer Tagesmutter ging es in die Kükengruppe – der Startschuss für unsere „Käferhaus-Karriere“. Ein Jahr später folgte unsere Tochter Alma und brachte direkt frischen Wind in die Käfergruppe. Bereits nach kurzer Zeit durften wir zum ersten Elterngespräch erscheinen, wir nennen es heute liebevoll „Frühfeedback mit Potenzial“. Zum Glück dauerte die Phase nicht lange, und sie fand schnell ihren Platz.

Was dann entstand, war etwas ganz Besonderes: eine kleine „Mädchengang“ mit Charlotte, Louise, Mathilda und unserer Tochter. Das Beeindruckende: Diese Freundschaften bestehen bis heute fort – inklusive regelmäßiger Treffen. Kita-Netzwerke funktionieren eben.

2017 kam unser drittes Kind Albert dazu – ebenfalls Käfergruppe mit schneller Integration. Und während unsere Kinder ihren Weg fanden, begann für uns ein neuer Abschnitt: Ich wurde Teil des Elternrats und durfte später sogar vier Jahre als Vorsitzender tätig sein. Eine Zeit, die spannend, lehrreich und manchmal auch herausfordernd war – quasi das „Management-Training“ im Kita-Alltag.

Gemeinsam mit Frau Bürkner und ihrem Team konnten wir viel bewegen. In diese Zeit fielen unter anderem der Bau des Hühnerhauses (ja, wirklich!) und die Entscheidung für den neuen Spielplatz und das „Klimaprojekt“ für das Gebäude – Projekte mit nachhaltigem Mehrwert für die Kinder. Gleichzeitig habe ich großen Respekt vor der Arbeit im Elternrat entwickelt: Vermitteln, erklären, zuhören, koordinieren und das alles oft parallel. Definitiv kein Nebenjob.

2020 schickten wir schließlich unser viertes Kind August ins Rennen. Auch er startete in der Käfergruppe und wechselte später in die Hummelgruppe. Spätestens da war uns klar: Wir kennen den Ablauf jetzt wirklich aus allen Perspektiven.

Unvergessen bleiben die zahlreichen Veranstaltungen, Garteneinsätze, Übernachtungspartys und die legendären Zuckertütenfeste, die unsere Käferhauszeit begleitet haben.

Das Team überzeugt durch Herzlichkeit, Engagement und eine beeindruckende Vielfalt – fachlich wie menschlich. Besonders hervorzuheben sind die Kreativität im Alltag, die klare Struktur (die berühmten Gruppen), die gelebten Werte und die Offenheit für Neues – inklusive moderner Themen wie der Einführung einer App. Digitalisierung kann also auch Kita.

Ein echtes Highlight war für uns zudem die konsequente Ausrichtung als „Gesunde Kita“. Ernährung wurde hier nicht nur thematisiert, sondern gelebt. So kam es regelmäßig vor, dass unsere Kinder uns zu Hause erklärten, was alles nicht in die Brotbüchse gehört – Nutella zum Beispiel. Ein wunderbarer Beweis dafür, dass Erziehung tatsächlich keine Einbahnstraße ist.

Ganz besonders beeindruckt hat uns Frau Bürkner. Es ist schon fast ein kleines Wunder, dass sie die Namen von rund 180 Kindern kennt und immer freundlich, ruhig und lösungsorientiert bleibt. Egal ob gute oder schwierige Themen: Sie war stets ansprechbar, verbindend und lösungsorientiert. Und wenn es nötig war, hat sie selbst mit in den Gruppen unterstützt – pragmatisch, nahbar und absolut vorbildlich. Diese Haltung war für uns inspirierend.

Heute können wir mit voller Überzeugung sagen: Das Käferhaus war für unsere Kinder weit mehr als eine Betreuungseinrichtung. Es war ein Ort, an dem sie wachsen konnten, Freundschaften knüpften und wichtige Impulse fürs Leben erhalten haben – auch wenn das sicherlich nicht immer ganz nervenschonend für das Team war.

Wir sind sehr dankbar für diese Zeit und dafür, unsere Kinder in so guten Händen gewusst zu haben. Das Käferhausteam ist für uns wirklich etwas ganz Besonderes.

Und zum Schluss noch ein Versprechen mit einem Augenzwinkern:

Wir kommen nicht mit einem fünften Kind zurück, auch wenn die 18 Jahre Käferhauszeit natürlich eine beeindruckende Zielmarke gewesen wären.

Vielen Dank für alles!

Liebe Grüße

August, Albert, Alma, Arnold, Doreen und Sebastian

Familie Wittekind

Mit dem Schuleintritt von Vitus endet für unsere Familie eine Ära: Neun Jahre Käferhaus liegen hinter uns. Was 2017 mit Hugo begann, findet nun seinen Abschluss.

Hugo kam nach einer wunderbaren Zeit in der Krippe der LIS ins Käferhaus. Der Start fiel ihm nicht leicht. Gleichzeitig wurde sein kleiner Bruder geboren, und so trafen gleich mehrere große Veränderungen aufeinander. Die Eingewöhnung zog sich über viele Monate hin. Das tägliche Abschiednehmen am Winkefenster mit Zitterlippe ist uns bis heute schmerzlich in Erinnerung geblieben. Erst nach etwa einem halben Jahr wurde es leichter.

Seine Kindergartenzeit in der Kükengruppe war von vielen Wechseln im Betreuungsteam geprägt. Insgesamt erlebte er zahlreiche unterschiedliche Erzieher*innen-Konstellationen. Auch wir Eltern haben manche pädagogischen Gewohnheiten hinterfragt und darüber immer wieder das Gespräch gesucht. Umso schöner war es zu sehen, wie Hugo zunehmend seinen Platz fand – nicht zuletzt, als auch sein kleiner Bruder ins Käferhaus kam und er nicht mehr allein derjenige war, der morgens verabschiedet wurde.

Lovis hatte das Glück, dass mit Uli eine vertraute Bezugsperson aus der LIS ins Käferhaus gewechselt war. Gemeinsam mit Henning bildete sie für ihn ein großartiges Team. Seine Eingewöhnung verlief unkompliziert, und wir haben ihn jeden Morgen mit gutem Gefühl gebracht und meist ein zufriedenes Kind wieder abgeholt. In dieser Zeit entstand auch eine Freundschaft, die bis heute besteht: Gemeinsam mit Theodor wurde er eingewöhnt, gemeinsam wechselten sie später in den Kindergarten.

Die Zeit in der Spatzengruppe verlief nicht immer reibungslos. Zwar gab es dort deutlich mehr personelle Kontinuität als zuvor bei Hugo, gleichzeitig gab es Herausforderungen, die viele Familien beschäftigten und zahlreiche Gespräche erforderlich machten – sowohl mit der betreffenden Erzieherin als auch gemeinsam mit der Leitung. Am Ende übernahm ein neues Team die Gruppe und begleitete die Kinder bis zum Schuleintritt. Trotz mancher Schwierigkeiten blickt Lovis auf eine schöne Kindergartenzeit zurück – und auf Freundschaften, die weit über die Kindergartenjahre hinaus Bestand haben.

Bei Vitus schien schließlich vieles zusammenzukommen. Seine Eingewöhnung fiel mitten in die Coronazeit, begleitet von Krankheiten, Einschränkungen und Unterbrechungen. Umso schöner war es, als die Zeit in der Mausgruppe schließlich richtig beginnen konnte. Doreen und Romina schufen einen Ort, an dem er sich sichtbar wohlfühlte. Zuhause wurden Morgenkreise nachgespielt, Lieder weitergesungen und Erlebnisse begeistert erzählt.

Auch der Wechsel in den Kindergarten gelang nahtlos. In der Hummelgruppe fand Vitus mit Philipp und Jeanette erneut Menschen, die ihn mit viel Engagement, Herzlichkeit und auf ihre jeweils ganz eigene Weise begleiteten. Unterschiedlich in ihrer Art, aber wunderbar ergänzend, führten sie fort, was seine Krippenzeit bereits ausgezeichnet hatte: eine Betreuung, die Kindern Sicherheit gibt und gleichzeitig Raum lässt, sich zu entfalten.

Wenn wir heute auf die vergangenen neun Jahre zurückblicken, dann sehen wir vor allem eines: drei sehr unterschiedliche Kindergartenzeiten. Es gab leichte und schwierige Phasen, gelungene und herausfordernde Momente, Kontinuität und Veränderungen. Vor allem aber gab es viele Menschen, die unsere Kinder auf einem wichtigen Stück ihres Weges begleitet haben.

Aus schüchternen Krippenkindern sind selbstbewusste Schulkinder geworden. Dafür möchten wir Danke sagen – für die Geduld, die Fürsorge, die Gespräche, die Ideen, die getrockneten Tränen, die geteilte Freude und die vielen kleinen Momente, die am Ende eine Kindheit prägen. Nun schließt sich für unsere Familie das Kapitel Käferhaus. Wir blicken mit vielen Erinnerungen zurück und wünschen allen Kindern, Familien und Mitarbeitenden alles Gute für die Zukunft.

Familie Reinhardt-Möckel

Nach sechs Jahren und 2 Kindern im Käferhaus möchten wir uns bedanken. Zu jedem Zeitpunkt wussten wir unsere Söhne gut betreut, begleitet und geborgen. Beide Jungs sind gerne in die KiTa gegangen, waren von ihrem Pädagogen Team begeistert und haben verschiedene Impulse wie das Kinderparlament mit nach Hause gebracht. Sie haben es geschätzt, wieviel ihnen schon zugetraut wurde und welche Freiheiten sie insbesondere im Garten genießen durften. Der Gruppenzusammenhalt war teils so ausgeprägt, dass noch weit in die Grundschulzeit Freundschaften und gemeinsame Ausflüge stattfinden.

Als Eltern bleiben die fachlich tiefgründigen und unbeschwerten Elterngespräche in Erinnerung und der angenehme Kontakt beim Holen und Bringen. Die Pädagogen Teams empfanden wir als gut zusammengestellt mit komplementären Talenten und Schwerpunkten so dass es für unsere Kinder immer leicht war, eine Bezugsperson zu finden. Es war im Alltag zu spüren, dass viel Wert auf Weiterbildung gelegt wird und die Kinder davon profitiert.